Zivildienst auf dem Bauernhof

Wir sind ein anerkannter Einsatzbetrieb für Zivildienst-Leistende. Ein normaler Einsatz dauert 26 Tage. Diesen Herbst hat Pascal Schwegler seinen Zivildienst bei uns auf dem Hof geleistet. Wir, wie auch Pascal konnten alle von dieser spannenden Zeit profitieren. Als gelernter Spengler und Maurer konnten wir Pascal für fast alle Arbeiten auf dem Hof einsetzten. Nach einer kleinen Einführung und Erklärung hat er Arbeiten zusammen mit uns, oder auch selbstständig ausgeführt.

Die Wochenarbeitszeit beträgt 45 Stunden. Pascal Schwegler war sehr flexibel einsetzbar. Wir konnten die Arbeiten teilweise früher beginnen und hatten dann auch etwas früher Feierabend.

Seine Arbeiten waren folgende:

– streichen des Degustationskeller
– montieren von Ablagegestellen
– Handarbeiten im Rebberg
– Verlese Arbeiten bei der Karotten Ernte
– Verlese Arbeiten bei der Kartoffeln Ernte
– Arbeiten um den Hof

Pascal Schwegler war sehr freundlich und hat sich angenehm ins Familienleben eingewöhnt. Er wurde zu einem Teil der der Familie und unsere Kinder sprechen noch heute von Ihm. Wir waren mit den vollbrachten Arbeiten wie auch dem Sozialen Kompetenzen von Pascal Schwegler sehr zufrieden und würden diesen Einsatz sofort wiederholen. Wir wünschen Ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

Taufe Amelie 14. Juni 2015

Nicolas Lindt, der die Zeremonie wirklich sehr schön gestaltet hat, hat auf seiner facebook Seite folgenden Beitrag geschrieben:

 

WENN DIE WELT GANZ IST
Die Taufe im Aargau findet auf dem Hof der jungen Familie statt, die den Bauernhof – mit den Grosseltern – in dritter Generation bewirtschaftet, nachdem vor Zeiten der eine von zwei Brüdern beim Hölzchen ziehen „den kürzeren zog“ und den Hof dem anderen überlassen musste. Im Garten hinter dem Haus haben die Taufeltern rund um einen Steintisch Bänke aufgestellt, und eine Linde in voller Blütenpracht spendet ein wenig Schatten, denn die angekündigte Gewitterfront lässt sich glücklicherweise noch etwas Zeit.

Die Violinistin und ihr Partner, der Cellist, eröffnen die Taufe mit einem klassischen Stück und verleihen der Szene eine Feierlichkeit, die dennoch mitten im Leben steht. Während ich an die Liebesgeschichte der Eltern erinnere, krabbelt das Taufkind zum Sandhaufen hin – und wieder zurück –, ein schwarzes Kätzchen schnurrt um die Beine der Gäste, im Hintergrund gackern die Hühner, und die ersten Tomaten im Gemüsegarten werden bald reif sein.

Die Welt ist ganz in diesem Moment, und das ist der Grund, warum wir solche Feiern gestalten. Um für einige Augenblicke erleben zu dürfen, wie es ist, wenn alles gut ist.

 

Wir schliessen uns dem an 🙂