Bild Winzerfest 2017 Döttingen

Vom 29. September bis am 1. Oktober fand das Winzerfest 2017 in Döttingen statt. Es waren drei sehr schöne Tage. Wir möchten uns bei allen Besuchern an unserem Stand bedanken. Wir haben viele bekannte wie auch neue Gesichter gesehen. Mit unseren top motivierten Helfern konnten wir alle Schichten gut abdecken. Unser neuer Rosé in kleinst Auflage kam sehr gut bei an. Wir freuen uns schon heute auf den 2017er Jahrgang welcher in grössere Menge produziert wird.

Traubenernte 2017

Dieses Jahr hatten wir ein sehr frühe Traubenernte. Die Wümmet begann am 9. September und endete bei uns am 27. September. Der starke Frost im Frühling kam zum Glück nicht so stark zum Tragen wie zuerst angenommen. Unser Ertrag bei den Riesling-Sylvaner ist ein bisschen unterdurchschnittlich. Bei den Pinot Noir sind wir aber im Mehrjahresvergleich mitten drin. Die Oechsle gingen bis auf 98 hoch, was doch für dieses, eher schwierige Jahr ein sehr guter Wert ist. Für unseren neuen Rose Casanova haben wir knapp 500 kg geerntet. Wir sind sehr gespannt, wie der Dorfgeist Casanova bei unseren Kunden ankommen wird.

Neupfanzung in der Chälle 17.05.2016

Wie in den vergangen Jahren hat meine Mutter Monica auch dieses Jahr wieder 2 Reihen Rebstöcke im Winter ausgerissen. Durch das kontinuierliche Anpflanzen neuer Reben, ist der Arbeitsaufwand auf mehrer Jahre verteilt. Weiter hat man auch keinen Totalen Ernteverlust, wenn man nicht die ganze Parzelle in einem Jahr erneuert.
Da wir etwas knapp an Riesling-Sylvaner Trauben sind, haben wir nochmals 200 Stöcke angepflanzt. Die Erde in der Parzelle Chälle ist ziemlich schwer. Darum machen wir die Bodenbearbeitung schon im Winter, damit der Boden schön lock im Frühling bereit zur Pflanzung ist. Es ist jedoch auch wichtig den richtigen Zeitpunkt für die Pflanzung zu erwischen. Wenn’s zu trocken ist, bringt man den Spaten oder die Schaufel nicht in die Erde und wenn’s zu nass ist, klebt alles an den Stiefeln und am Werkzeug.

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Frostschäden im Rebberg 16.05.2016

Nun sieht man gut welche Triebe kommen und welche nicht. Es wird wohl genug Holz geben, damit wir die Reben gut schneiden können. Die Ertragseinbusse wird sich wohl bei ca. 50 % einpendeln. Je länger das Jahr voran schreitet, desto besser sieht man wie der Verlust sein wird. Im hinteren Teil der Rebe werden dieses Jahr keine Trauben ausgebildet.

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Frost Schäden im Rebberg am 27. April 2016

Vom 26. auf den 27. April hatten wir hier in Tegerfelden einen Kälteeinbruch. Der Verlauf des Thermometers zeigt, dass es am Morgen zwischen 6 und 7 Uhr am kältesten war. Hier an der Dorfstrasse hatten wir minus 2.2 Grad. An anderen Stellen im Dorf und im Rebberg wurde es aber deutlich kühler. Wir schätzten, dass es bis zu minus 5 Grad wurde. Da wir auch keinen Wind hatten, starben viele der grünen Triebe und Blütenknospen ab.

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Auf diesem Bild sieht man den Unterschied zwischen überlebenden und abgestorbenen Trieben und Knospen gut. Der grüne Trieb (rechts) wird weiterwachsen und alles was braun ist, ziemlich sicher nicht. Der Rebstock ist zu einem Neuaustrieb gezwungen. Die schlafenden Augen werden sicher noch ein paar Triebe bilden, ob es da noch Früchte gibt bleibt offen.